{"id":4640,"date":"2024-07-29T06:00:00","date_gmt":"2024-07-29T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=4640"},"modified":"2024-07-24T12:00:37","modified_gmt":"2024-07-24T10:00:37","slug":"krefeld-als-partner-europaeischer-initiative-fuer-eine-zirkulaere-bauwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2024\/07\/29\/krefeld-als-partner-europaeischer-initiative-fuer-eine-zirkulaere-bauwirtschaft\/","title":{"rendered":"Krefeld als Partner europ\u00e4ischer Initiative f\u00fcr eine zirkul\u00e4re Bauwirtschaft"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Krefeld.<\/strong> 40 Prozent der CO<sub>2<\/sub>-Emissionen sind es, die der Bausektor in Nordwesteuropa produziert. Damit ist er ein Haupttreiber des menschengemachten Klimawandels.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Entwicklung gilt es, gegenzusteuern. Ein geeignetes Mittel daf\u00fcr ist beispielsweise die Verwendung kreislauff\u00e4higer Materialien und Produkte. Damit werden Bauelemente bezeichnet, die nach ihrer urspr\u00fcnglichen Nutzung in geeigneter Form wiederverwendet werden k\u00f6nnen. Konkret kann das bedeuten: Balken, die einst f\u00fcr den Dachstuhl verwendet wurden, auch im \u201en\u00e4chsten Leben\u201c wieder genau dieser Funktion zuzuf\u00fchren. Sollten diese in ihrer Ursprungsfunktion aber nicht mehr vollumf\u00e4nglich einsetzbar sein, w\u00e4re es denkbar, diese \u201en\u00e4chstbestm\u00f6glich\u201c zu nutzen: beispielsweise, indem sie zu Fassadenverkleidungselementen umgearbeitet werden. Genau das beschreibt das Konzept der \u201ezirkul\u00e4ren Bauwirtschaft\u201c.&nbsp; Diese zielt darauf ab, Kreisl\u00e4ufe zu schlie\u00dfen und damit Ressourcen sowie Energie einzusparen.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit das gelingt, sind auch neue Ans\u00e4tze der Stadtplanung unerl\u00e4sslich. Fl\u00e4chen f\u00fcr Geb\u00e4uden entnommene Materialien und Bauelemente an verkehrsg\u00fcnstigen Orten sind gleicherma\u00dfen notwendig wie Anbaufl\u00e4chen f\u00fcr biobasierte Baumaterialien wie Holz, Schilf und Flachs. Da diese nur \u00fcberregional verf\u00fcgbar sind, bedarf es zugleich einer Ver\u00e4nderung der Lieferketten. Die Region zwischen Nordfrankreich und den gro\u00dfen Ballungsr\u00e4umen in Benelux (Belgien, Niederlande und Luxemburg), im Ruhrgebiet sowie im Rheinland wird auch als \u201eEurodelta\u201c bezeichnet. Zwischen Rhein, Schelde und Maas gelegen, er\u00f6ffnet das \u201eEurodelta\u201c dank seiner naturr\u00e4umlichen Lagegunst, seiner Finanzkraft, seines bau- und materialtechnischen Know-hows sowie seiner Verkehrsinfrastruktur die einzigartige M\u00f6glichkeit, f\u00fcr die \u201eBauwende\u201c Pate zu stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Intention des so genannten INTERREG-Projektes namens ASSET (A Spatial Strategy for the Eurodelta boosting a circular builT environment) ist es, voneinander zu lernen, intensiver zusammenzuarbeiten und eine regionale Umsetzungsstrategie zu entwickeln. Zum Kreis der Projektpartner z\u00e4hlen neben KREFELD BUSINESS unter anderen die St\u00e4dte Amsterdam, Den Haag und Br\u00fcssel sowie die technischen Universit\u00e4ten Delft und Aachen. Krefelds Partnerstadt D\u00fcnkirchen ist als \u201eassoziierte Partnerin\u201c mit von der Partie.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Niederrhein und im angrenzenden Limburg wurden bereits diverse Projekte erfolgreich umgesetzt, deren Fokus auf gesundem und nachhaltigem Bauen liegen. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise das Krefelder Healthy Building Movement, nachhaltige Kindertagesst\u00e4tten und das Venloer Verwaltungsgeb\u00e4ude.<\/p>\n\n\n\n<p>KREFELD BUSINESS koordiniert das Projekt f\u00fcr die Stadt Krefeld und die niederl\u00e4ndisch-deutsche Grenzregion. \u201eDurch den einzigartigen Ansatz, nachhaltige Geb\u00e4ude mit dem Thema \u201aGesundheit\u2018 zu verbinden, positionieren wir unsere Region im Eurodelta. Zugleich st\u00e4rken wir unsere regionale Wirtschaft, indem wir bei der Entwicklung neuer nachhaltiger Produkte, Dienstleistungen und Gesch\u00e4ftsmodelle unterst\u00fctzen\u201c, betont Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.krefeld-business.de\">KREFELD BUSINESS<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Exkursion_Projektteam_ASSET_Nutzungsrechte_KREFELD_BUSINESS.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Exkursion_Projektteam_ASSET_Nutzungsrechte_KREFELD_BUSINESS.jpg 1600w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Exkursion_Projektteam_ASSET_Nutzungsrechte_KREFELD_BUSINESS-1280x960.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Exkursion_Projektteam_ASSET_Nutzungsrechte_KREFELD_BUSINESS-980x735.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Exkursion_Projektteam_ASSET_Nutzungsrechte_KREFELD_BUSINESS-480x360.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1600px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Exkursion zu Best Practice-Projekten im Eurodelta mit Halt in Krefeld | Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krefeld. 40 Prozent der CO2-Emissionen sind es, die der Bausektor in Nordwesteuropa produziert. Damit ist er ein Haupttreiber des menschengemachten Klimawandels. Dieser Entwicklung gilt es, gegenzusteuern. Ein geeignetes Mittel daf\u00fcr ist beispielsweise die Verwendung kreislauff\u00e4higer Materialien und Produkte. Damit werden Bauelemente bezeichnet, die nach ihrer urspr\u00fcnglichen Nutzung in geeigneter Form wiederverwendet werden k\u00f6nnen. Konkret kann [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":4641,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4640","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4640","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4640"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4640\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4642,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4640\/revisions\/4642"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4641"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4640"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4640"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4640"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}