{"id":4568,"date":"2024-07-15T06:00:00","date_gmt":"2024-07-15T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=4568"},"modified":"2024-07-12T08:54:50","modified_gmt":"2024-07-12T06:54:50","slug":"internationale-gartenbauausstellung-2037","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2024\/07\/15\/internationale-gartenbauausstellung-2037\/","title":{"rendered":"Internationale Gartenbauausstellung 2037"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6nchengladbach.<\/strong> Der Rat der Stadt M\u00f6nchengladbach hat f\u00fcr eine Bewerbung zur Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) 2037 gestimmt. Geplant ist eine Gemeinschaftsbewerbung der St\u00e4dte M\u00f6nchengladbach, Erkelenz, J\u00fcchen, Grevenbroich sowie der Landgemeinde Titz. Sollte das Vorhaben in allen beteiligten Kommunen gr\u00fcnes Licht erhalten, wird der gemeinsam getragene Zweckverband Landfolge Garzweiler die Bewerbung einreichen. Dessen Verbandsversammlung hatte sich bereits Anfang Juni f\u00fcr die IGA-Bewerbung ausgesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Wir stehen als Region vor der gewaltigen Aufgabe, die Landschaft rund um den zuk\u00fcnftig sechstgr\u00f6\u00dften See Deutschlands zu gestalten. Und zwar nicht erst f\u00fcr die ferne Zukunft, sondern auch schon f\u00fcr die Jahrzehnte seines Entstehens&#8221;, beschreibt Claudia Schwan-Schmitz, Technische Beigeordnete der Stadt M\u00f6nchengladbach und Mitglied im Lenkungsausschuss des Zweckverbandes, die Ausgangssituation. &#8220;Eine solche Transformation der Landschaft kann nur gemeinsam mit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern und allen beteiligten Akteuren gelingen. Hierf\u00fcr braucht es Leitplanken, Visionen, konkrete Konzepte und F\u00f6rderung, welche einen verl\u00e4sslichen Entwicklungspfad f\u00fcr die kommenden Jahre aufzeigen.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>In der IGA sieht Schwan-Schmitz eine wichtige Triebfeder f\u00fcr diesen Prozess: &#8220;Die IGA hat das Potential, als wichtige zeitliche Wegmarke die notwendigen Entwicklungen, auch landesseitig, zu b\u00fcndeln und zu forcieren. Sie kann als Beschleunigerin eines Blaupause-Prozesses dienen und ein Pr\u00e4sentationsraum f\u00fcr innovative Projekte der Region sein. Vor allem aber wird sie den Menschen aus M\u00f6nchengladbach, ebenso wie aus dem In- und Ausland, Lust auf den gro\u00dfen See im S\u00fcden der Stadt und auf die Landschaft im Wandel machen.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wanlo-Keyenberg ist Hauptstandort im IGA-Konzept<\/strong><br>2036 soll die Bef\u00fcllung des Sees mit Rheinwasser starten. Nur ein Jahr sp\u00e4ter m\u00f6chte die IGA 2037 mithilfe ihres dezentralen Ansatzes das gesamte See-\/Tagebau-Umfeld in Szene setzen. Neben der klassischen Landschaftsgestaltung wird auch das zuk\u00fcnftige Bauen, Wohnen, Leben und Arbeiten in gr\u00fcnen, urbanen R\u00e4umen ein Fokus der Ausstellung sein. So wird einer der beiden Hauptstandorte der IGA in J\u00fcchen liegen, wo direkt hinter dem dortigen Bahnhof in den 2030er und 40er der neue und klimaneutrale Stadtteil J\u00fcchen S\u00fcd entstehen soll. Landschaftsgestalterisch wird hier der neue Waldstreifen mit kleinem Flie\u00dfgew\u00e4sser hervorstechen, der bereits in den kommenden Jahren entstehen soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Flie\u00dfgew\u00e4sser steht auch am zweiten Hauptstandort der Ausstellung im Fokus, der im Bereich Wanlo-Keyenberg liegen soll. Hier wird n\u00e4mlich der k\u00fcnftige Seeablauf in die Niers entstehen \u2013 eine enorme landschaftsgestalterische Aufgabe. Im Rahmen der IGA ist geplant, diesen Bereich in einen 50 Hektar gro\u00dfen B\u00fcrgerpark direkt an der Tagebaukante einzubetten, der neben dem weiten Blick \u00fcber den Tagebau klassische g\u00e4rtnerische &#8220;Ausstellungselemente&#8221; wie Wechselflor, Rosen oder Stauden bietet. Hier ist auch die Haupteventfl\u00e4che geplant, von der aus man mit einer Seilbahn in die sogenannte IGA-Oase inmitten des Tagebaurestlochs fahren kann. Die &#8220;Oase&#8221; soll auch aus Richtung J\u00fcchen \u00fcber eine Seilbahn erreichbar sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Bausteine der IGA-Planungen betreffen eine Panorama-Plattform in Tirtz\/Jackerath, eine terrassierte Uferlandschaft in J\u00fcchen-Hochneukirch sowie ein Schwerpunkt zum Thema Landschaftskultur rund um das geplante Tagebau-Dokumentationszentrum in Erkelenz-Holzweiler. Auch das ehemalige Kraftwerk Frimmersdorf in Grevenbroich und die hunderte Meter lange F\u00f6rderbandtrasse in Bedburg werden Ausstellungsstandorte der Gartenschau sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Machbarkeitsstudie ist Grundlage f\u00fcr die m\u00f6gliche Bewerbung Grundlage der Bewerbung ist eine Machbarkeitsstudie, die der Zweckverband in den vergangenen rund zwei Jahren gemeinsam mit externen Fachleuten erarbeitet hat. Die Machbarkeitsstudie geht f\u00fcr die rund 200 Tage, in denen die IGA ge\u00f6ffnet hat, von mindestens 1,8 Millionen G\u00e4sten aus. Als Kosten, die zum aktuellen Zeitpunkt rein auf Erfahrungswerten basieren, werden 315 Millionen Euro zugrunde gelegt. 230 Millionen davon sind f\u00fcr dauerhafte Investitionen eingeplant und sollen gr\u00f6\u00dftenteils aus Mitteln der Strukturwandelf\u00f6rderung gedeckt werden. Dem verbleibenden Finanzierungsbedarf der Kommunen von rund 85 Millionen Euro stehen zu erwartende Einnahmen unter anderem durch Eintrittsgelder in H\u00f6he von rund 53 Millionen Euro gegen\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die Internationale Gartenbauausstellung (IGA) Eine IGA ist eine internationale Leistungsschau des Garten- und Landschaftsbaus, die in Deutschland alle zehn Jahre \u2013 zeitversetzt zu den Bundesgartenschauen \u2013 stattfindet. Die n\u00e4chste IGA findet 2027 im Ruhrgebiet statt. Neben den ausrichtenden Kommunen ist die Deutsche Bundesgarten\u00adschau-Gesellschaft (DBG) beteiligt. Hinter der DBG wiederum stehen der Zentralverband Gartenbau, der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau sowie der Bund deutscher Baumschulen.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.moenchengladbach.de\">Stadt M\u00f6nchengladbach<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1654\" height=\"1433\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/282544P.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/282544P.jpg 1654w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/282544P-1280x1109.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/282544P-980x849.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/282544P-480x416.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1654px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>\u00a9 Zweckverband Landfolge Garzweiler\/RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. 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