{"id":4489,"date":"2024-07-07T06:00:00","date_gmt":"2024-07-07T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=4489"},"modified":"2024-07-02T09:56:07","modified_gmt":"2024-07-02T07:56:07","slug":"schuelerprojekt-fuer-mehr-nachhaltigkeit-im-gartenbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2024\/07\/07\/schuelerprojekt-fuer-mehr-nachhaltigkeit-im-gartenbau\/","title":{"rendered":"Sch\u00fclerprojekt f\u00fcr mehr Nachhaltigkeit im Gartenbau"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Niederrhein\/ Grefrath.<\/strong> Ein gemeinsames Projekt der Schule an der Dorenburg aus Grefrath, dem Gartenbau Dercks aus Walbeck und dem Systementwickler ITQ aus Duisburg besch\u00e4ftigt sich mit einer spannenden Aufgabe f\u00fcr die Technikklasse: Wie k\u00f6nnen Wasser, Energie und D\u00fcnger im Gartenbau eingespart werden?<\/p>\n\n\n\n<p>Die riesigen bunt bl\u00fchenden Fl\u00e4chen der G\u00e4rtnereibetriebe sind ein bekanntes Bild am Niederrhein. F\u00fcr die Versorgung der Pflanzen stehen dabei die sogenannten Gie\u00dfwagen oder auch Kreiselregner bereit. Wie kann ein herk\u00f6mmlicher Gie\u00dfwagen so modifiziert werden, dass die Wassergaben nur in den Topf und nicht auch drum herum erfolgen? Das Netzwerk Agrobusiness Niederrhein hat die Mitgliedsunternehmen Dercks und ITQ zu dieser Frage mit der Schule aus Grefrath zusammengebracht und begleitet nun die Arbeiten der Klasse.<\/p>\n\n\n\n<p>Bisher haben die Sch\u00fcler das Thema im Unterricht behandelt und schon erste L\u00f6sungsans\u00e4tze entwickelt. Dabei kamen einige Fragestellungen auf, die es jetzt vor Ort im Gartenbaubetrieb zu kl\u00e4ren galt.&nbsp;Christian R\u00fctten, Direktor an der Schule, begab sich mit Tobias Schmitz, stellvertretender Schulleiter, und elf Sch\u00fclern zu einer Exkursion zum Gartenbaubetrieb Dercks in Walbeck. Beide Lehrer unterrichten die 8. Klasse im Wahlpflichtfach Technik und Wirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Peter Dercks hat den sogenannten \u201eExaktgie\u00dfwagen\u201c mitentwickelt, der bereits deutliche Mengen Wasser, Energie und D\u00fcngemittel einspart. Auf den Au\u00dfenfl\u00e4chen des Betriebs begr\u00fc\u00dft Herr Dercks die Besuchergruppe und erkl\u00e4rt die Funktionen des Exaktgie\u00dfwagens. Beim klassischem Gie\u00dfwagen wird permanent Wasser \u00fcber die Pflanzen gegossen, wobei ein Gro\u00dfteil dann neben dem Topf landet. Die Neuentwicklung gibt das Wasser nur \u00fcber bzw. in den Topf ab. Aktuell gibt es noch einige technische Probleme zu l\u00f6sen und die Ausf\u00fchrung so zu gestalten, dass das System wirtschaftlich bleibt. \u201eWie werden die T\u00f6pfe auf das Feld gestellt?\u201c, kommt auch schon die erste Frage eines Sch\u00fclers. \u201eK\u00f6nnte man auf dem dunklen Gewebetuch unter den Pflanzen Punkte aufbringen?\u201c, geht es direkt weiter. \u201eGenau das haben wir gemacht. Die Farbe verschwindet jedoch durch das Befahren mit den Staplern\u201c, antwortet Peter Dercks \u00fcberrascht \u00fcber die konkreten Fragen. \u201eWir sind hier, um zu sehen wie die T\u00f6pfe hingestellt werden. Nur dann wissen wir, wie die D\u00fcsen einzustellen sind. Im Technikunterricht wollen wir erreichen, dass sich die D\u00fcsen auf einer Schiene verschieben k\u00f6nnen\u201c, sagt Niclas Trinkies.<\/p>\n\n\n\n<p>Julian Wamers berichtet, dass sie bisher mit Baus\u00e4tzen im Unterricht gearbeitet haben. Mit der sogenannten Fisher-Technik haben sie den Gie\u00dfwagen nachgestellt und sogar Rohre daran verlegt.&nbsp;Max Esters und Luca Kochs erz\u00e4hlen, dass sie erste L\u00f6sungsans\u00e4tze haben. \u201eWir wollen aber noch nicht zu viel verraten.\u201c Auf die Frage nach den Vorteilen geben sie eine klare Antwort: \u201eDamit wird eine Menge Wasser gespart und Kosten gesenkt. Es geht schneller und effektiver.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Can Yasemin ist selber interessiert am Gartenbau: \u201eIch habe viel in unserem Garten mitgeholfen. Zuhause haben wir Gem\u00fcse f\u00fcr den Eigenbedarf angebaut, sogar im Treibhaus. Auch da war Wasser sparen ein Thema.\u201c Can kann die Aufgabenstellung des Technikunterrichts gut beschreiben. \u201eWir wollen einen Nachr\u00fcstsatz f\u00fcr herk\u00f6mmliche Gie\u00dfwagen entwickeln, der bis zu 70 Prozent Wasser einsparen kann.\u201c Can wusste, dass am Niederrhein viele Zierpflanzen und Gem\u00fcse angebaut wird. Aber wie wichtig der Gartenbau f\u00fcr unsere Region ist, hat er erst mit diesem Projekt verstanden.<\/p>\n\n\n\n<p>Sichtlich beeindruckt zeigten sich Lena Manten und Marcus Trappe von Agrobusiness Niederrhein. \u201eEs ist einfach klasse zu sehen, wie viel Zeit sich Herr Dercks f\u00fcr die Sch\u00fcler nimmt. Er setzt sich echt f\u00fcr dieses Projekt ein. Zuletzt hat er selbst einen Gie\u00dfwagen mit dem LKW zur Schule nach Grefrath gebracht. Jetzt k\u00f6nnen die jungen Techniker am realen Objekt experimentieren\u201c, erz\u00e4hlt Trappe.<\/p>\n\n\n\n<p>Techniklehrer Tobias Schmitz ist sehr zufrieden und optimistisch. \u201eDie praktische Umsetzung geht im neuen Schuljahr weiter. Dann kommt die Unterst\u00fctzung bei der Programmierung von ITQ hinzu\u201c, sagt er. Selbst in der Abschlussrunde wurden noch interessante Fragen gekl\u00e4rt. \u201eWie viel darf ein Nachr\u00fcstsatz kosten, damit es sich f\u00fcr den G\u00e4rtner lohnt?\u201c, lautete der wirtschaftliche Aspekt in der Frage eines Sch\u00fclers. Fragen nach Anzahl der Mitarbeiter, Menge an Topfpflanzen pro Jahr und dem Verdienst eines G\u00e4rtnermeisters lassen hoffen, dass der Nachwuchs an Fachkr\u00e4ften in der Gr\u00fcnen Branche durch dieses Projekt ein St\u00fcck weiter gesichert ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.agrobusiness-niederrhein.de\">Agrobusiness Niederrhein e.V.<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1412\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/2024_21_SchuelerGrefrathDercks_Agropole-scaled.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/2024_21_SchuelerGrefrathDercks_Agropole-scaled.jpg 2560w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/2024_21_SchuelerGrefrathDercks_Agropole-1280x706.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/2024_21_SchuelerGrefrathDercks_Agropole-980x541.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/2024_21_SchuelerGrefrathDercks_Agropole-480x265.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>1. v.l. Peter Dercks (Gartenbau Dercks), 3. v.l. Christian R\u00fctten, 5. v.r. Tobias Schmitz (beide Schule an der Dorenburg) 2. v.r. Lena Manten, 1. v.r. Marcus Trappe (beide Agrobusiness Niederrhein e.V.)\u00a0 zusammen mit Sch\u00fclern der\u00a0Schule an der Dorenburg aus Grefrath | Foto: Agrobusiness Niederrhein<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Niederrhein\/ Grefrath. Ein gemeinsames Projekt der Schule an der Dorenburg aus Grefrath, dem Gartenbau Dercks aus Walbeck und dem Systementwickler ITQ aus Duisburg besch\u00e4ftigt sich mit einer spannenden Aufgabe f\u00fcr die Technikklasse: Wie k\u00f6nnen Wasser, Energie und D\u00fcnger im Gartenbau eingespart werden? Die riesigen bunt bl\u00fchenden Fl\u00e4chen der G\u00e4rtnereibetriebe sind ein bekanntes Bild am Niederrhein. 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