{"id":4350,"date":"2024-06-16T06:00:00","date_gmt":"2024-06-16T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=4350"},"modified":"2024-06-14T08:58:19","modified_gmt":"2024-06-14T06:58:19","slug":"roadshow-heimat-shoppen_reloaded-gestartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2024\/06\/16\/roadshow-heimat-shoppen_reloaded-gestartet\/","title":{"rendered":"Roadshow \u201eHeimat shoppen_reloaded\u201c gestartet"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Mittlerer Niederrhein.<\/strong> Leerstand in den Innenst\u00e4dten, mangelnde Kundenfrequenz, fehlende Aufenthaltsqualit\u00e4t und, und, und: Jahr ein, Jahr aus werden diese Themen diskutiert \u2013 mit nur m\u00e4\u00dfigem Erfolg. Damit soll Schluss sein. Mit der Roadshow \u201eHeimat shoppen_reloaded\u201c m\u00f6chte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein zum zehnj\u00e4hrigen Bestehen der Kampagne neue Wege gehen. Jetzt fiel mit dem Stopp des auff\u00e4lligen Heimat-Shoppen-Busses in Krefeld der Startschuss. Rund 80 Akteure besch\u00e4ftigten sich beim ersten Termin der dreiteiligen Roadshow einen Nachmittag lang mit der Frage: \u201eWie k\u00f6nnen wir durch neue Gesch\u00e4ftsmodelle Wertsch\u00f6pfung in unseren Innenst\u00e4dten generieren?\u201c. Die Roadshow hat die IHK gemeinsam mit der Gesellschaft f\u00fcr Stadtentwicklung und Stadtmanagement postert.hamburg entwickelt. Finanziell unterst\u00fctzt wird \u201eHeimat shoppen_reloaded\u201c vom Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein- Westfalen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Kampagne ,Heimat shoppen\u2018 haben sich in den vergangenen zehn Jahren bundesweit 47 Industrie- und Handelskammern angeschlossen\u201c, sagte IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer J\u00fcrgen Steinmetz zur Begr\u00fc\u00dfung. \u201eIn entsprechend vielen St\u00e4dten und Gemeinden wird die Initiative gelebt.\u201c Nun ginge es darum, sie weiterzuentwickeln. Und IHK-Vizepr\u00e4sident Rainer H\u00f6ppner, selbst Einzelh\u00e4ndler, betonte: \u201eLassen Sie uns alle daf\u00fcr sorgen, dass unsere Innenst\u00e4dte mit neuen Instrumenten weiterhin liebenswert, lebenswert und lohnenswert bleiben. Wir ben\u00f6tigen konkrete Ma\u00dfnahmen, um \u201aHeimat shoppen\u2018 zukunftsf\u00e4hig zu machen.\u201c&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Welche Instrumente das sein k\u00f6nnen, er\u00f6rterten zun\u00e4chst Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten: Boris Hedde (IfH K\u00f6ln GmbH), Benjamin Br\u00fcser (BR-AIN Br\u00fcser Architektur &amp; Innovation), Birgitt Wachs (Gesellschaft f\u00fcr Markt- und Absatzforschung mbH), Stephan Austrup (Earthwise.Capital GmbH), Christoph Borgmann (Intersport Borgmann), Dr. Oliver Breiden (Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW), Rainer H\u00f6ppner (IHK-Vizepr\u00e4sident), Markus Niehaus (Schlafnerds) und Ariane Breuer (Stadtretter GmbH). \u201eWir m\u00fcssen dranbleiben, auch wenn wir das Thema schon so viele Jahre miteinander bearbeiten, sind wir noch lange nicht am Ziel\u201c, sagte Stefan Postert, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der postert.hamburg GmbH. \u201eWir wollen heute nicht nur an der Oberfl\u00e4che kratzen, sondern Vorschl\u00e4ge erarbeiten, wie Wertsch\u00f6pfung generiert werden kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Einig war man sich, dass Wertsch\u00f6pfung \u00fcber den finanziellen Aspekt hinausgeht und dementsprechend inzwischen nicht mehr alleine im Einzelhandel generiert werden kann. Vielmehr m\u00fcsse es darum gehen, die Bed\u00fcrfnisse aller zu bedienen. Daraus ergeben sich neben dem \u201eHeimat shoppen\u201c weitere \u201eHeimat-Funktionen\u201c, wie zum Beispiel Heimat-Kultur, -Wohnen, -Freizeit, -Chillen. Unter dem Stichwort \u201eAll-inclusive-City\u201c oder \u201eAll-inclusive- Heimat\u201c k\u00f6nnen sich die Expertinnen und Experten ganzheitliche Gesch\u00e4ftsmodelle f\u00fcr Innenst\u00e4dte vorstellen, dank denen die Bewohner mit einem B\u00e4ndchen, wie man es aus Ferienanlagen kennt, s\u00e4mtliche Einrichtungen, Restaurants und Serviceleistungen nutzen k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnte ein privatwirtschaftlicher Innenstadtentwickler s\u00e4mtliche Leerst\u00e4nde in einer Innenstadt betreiben und so die Nutzungen auf die Bed\u00fcrfnisse der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger abstimmen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dies funktioniere aber nur, wenn alle Akteure, die eine Rolle in Quartieren und Innenst\u00e4dten spielen, f\u00fcr einen solchen Wandel bef\u00e4higt w\u00fcrden. Dabei spielten Politik und Verwaltung eine ausschlaggebende Rolle: Verordnungen, die urspr\u00fcnglich den Bestand sch\u00fctzen sollten, seien \u00fcberholt und st\u00fcnden neuen Entwicklungen im Weg. Au\u00dferdem m\u00fcsse man die Immobilienbranche st\u00e4rker in den Blick nehmen. \u201eWenn Wertsch\u00f6pfung f\u00fcr die Immobilienbesitzer gegeben ist, machen sie alles mit, wenn nicht, machen sie nichts\u201c, war man sich einig. Deshalb sollte die Politik \u00fcber Steuervorteile bei innovativen Investitionen nachdenken und in die Niederlande schauen, wo Eigent\u00fcmer, die in ihre Stadt investieren, von Steuerbeg\u00fcnstigungen profitieren.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anschluss an die beiden Experten-Workshops trafen sich rund 70 Innenstadtakteure zum Forum, um unter anderem folgende Fragen zu diskutieren: Wie k\u00f6nnte ein Gesch\u00e4ftsmodell des \u201esta(d)tion\u00e4ren\u201c Morgen aussehen? Was braucht es daf\u00fcr \u2013 strukturell, mental und rechtlich? Wie sieht der Weg dorthin aus? Auch in diesem Plenum setzten die Akteurinnen und Akteure unter anderem darauf, die Funktionalit\u00e4t der Innenst\u00e4dte zu erweitern, b\u00fcrokratische H\u00fcrden abzubauen und den Kontakt zu Immobilienbesitzern zu intensivieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende des Forums lud Stefan Postert die Teilnehmenden zu den beiden weiteren Foren ein, die inhaltlich auf dem Thema \u201eGesch\u00e4ftsmodelle\u201c aufbauen: am 24. Juni in G\u00fctersloh und am 5. September in Bocholt. \u201eIch hoffe, dass wir am Ende unserer Roadshow eine Handreichung erarbeitet haben, die auf s\u00e4mtliche Kommunen \u00fcbertragen werden kann und eine echte Hilfe f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung ist\u201c, erkl\u00e4rte IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer J\u00fcrgen Steinmetz. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen rund um die Kampagne gibt es im Internet:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.heimat-shoppen.de\/\">www.heimat-shoppen.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/mittlerer-niederrhein.ihk.de\/de\/oeffentlichkeitsarbeit\/pressemitteilungen\/2024\/roadshow-heimat-shoppen_reloaded-gestartet.html\">IHK Mittlerer Niederrhein<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittlerer Niederrhein. Leerstand in den Innenst\u00e4dten, mangelnde Kundenfrequenz, fehlende Aufenthaltsqualit\u00e4t und, und, und: Jahr ein, Jahr aus werden diese Themen diskutiert \u2013 mit nur m\u00e4\u00dfigem Erfolg. Damit soll Schluss sein. 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