{"id":4347,"date":"2024-06-15T06:00:00","date_gmt":"2024-06-15T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=4347"},"modified":"2024-06-12T13:01:47","modified_gmt":"2024-06-12T11:01:47","slug":"stadt-stellt-plattform-fuer-leerstands-und-ansiedlungsmanagement-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2024\/06\/15\/stadt-stellt-plattform-fuer-leerstands-und-ansiedlungsmanagement-vor\/","title":{"rendered":"Stadt stellt Plattform f\u00fcr Leerstands- und Ansiedlungsmanagement vor"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Krefeld.<\/strong> \u201eF\u00fcr Krefeld ist es ein weiterer, wichtiger Schritt im Kampf gegen den Leerstand in der Innenstadt\u201c, ist sich Thomas Brocker sicher. Gemeinsam mit Erdgeschossfl\u00e4chenmanager Leonhard Sibbing hat der Innenstadtkoordinator nun eine neue digitale Plattform f\u00fcr Leerstands- und Ansiedlungsmanagement (LeAn) vorgestellt. Hinter der Abk\u00fcrzung \u201eLeAn\u201c verbirgt sich ein Online-Tool, das Eigent\u00fcmer, Makler und Suchende passgenau zusammenbringt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn der Praxis bedeutet das, dass Eigent\u00fcmer die Daten ihrer Immobilie detailliert eintragen und den Suchinteressenten die auf sie abgestimmten Ladenlokale angeboten werden\u201c erkl\u00e4rt Sibbing. \u201eWir k\u00f6nnen dadurch gezielt Eigent\u00fcmer, Suchende und Makler zusammenbringen und hoffen, Leerstand auf diesem Weg noch schneller angehen zu k\u00f6nnen.\u201c Andere Kommunen haben das Tool im Rahmen eines Pilotprojekts des Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz bereits erfolgreich getestet. M\u00f6nchengladbach und Langefeld geh\u00f6ren zum Beispiel dazu. \u201eDer Schl\u00fcssel ist die Schlichtheit des Systems\u201c, f\u00fchrt Brocker aus. \u201eJeder, der schon einmal eine Immobilie in der Innenstadt gesucht hat, wei\u00df, wie schwer es ist, f\u00fcndig zu werden. Das System schafft es, Angebote so auszuspielen, dass sie auf die konkreten Bed\u00fcrfnisse des Suchenden zugeschnitten sind.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>So funktioniert die Plattform \u201eLeAn\u201c<br>So kann der Suchende zum Beispiel eine vorgesehene Nutzung angeben. Zu den Auswahlm\u00f6glichkeiten geh\u00f6ren neben \u201eEinzelhandel\u201c, \u201eDienstleistung\u201c und \u201eGastronomie\u201c auch speziellere Bereiche wie \u201eHandwerk, Produktion, Manufaktur\u201c, \u201eBildung &amp; Lernen\u201c, \u201eParken, Personenbef\u00f6rderung &amp; Transport\u201c oder \u201eInteressenvertretungen, Vereine, kirchliche Einrichtungen\u201c. Anschlie\u00dfend kann der Suchende Standortfaktoren und Lagekategorie bestimmen und danach maximale Miet-, Pacht- oder Kaufpreise angeben. Auch die Auswahl von Parkfl\u00e4chen, Au\u00dfenfl\u00e4chen oder barrierefreien Zug\u00e4ngen ist m\u00f6glich. Ein \u00e4hnliches Formular f\u00fcllen Eigent\u00fcmer oder Makler mit freien oder freiwerdenden Immobilien aus. Das System zeigt diesen dann an, wenn es ein m\u00f6gliches Match mit einem aufgegebenen Gesuche gibt. \u201eWichtig ist, dass die Stadt nicht als Makler auftritt. Das inserierte Objekt wird als Expos\u00e9 an die Interessenten verschickt, und diese k\u00f6nnen damit direkten Kontakt zum Eigent\u00fcmer oder Makler aufnehmen\u201c, beschreibt Sibbing weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Stadt Krefeld profitiert von zus\u00e4tzlicher Funktion: \u00dcberregionale Datenbank<br>Im Hintergrund bietet die Software weitere Funktionen an, die durch die Stadt genutzt werden. Die Stabsstelle Innenstadtkoordination hat Zugriff auf mehr als 1000 Inserate von Betrieben, die deutschlandweit auf der Suche nach passenden Immobilien sind. Auch diese k\u00f6nnen mit den eingestellten Inseraten abgeglichen werden. \u201eOft sind das Filialisten, die sich in weiteren St\u00e4dten niederlassen m\u00f6chten, oder auch regionale Unternehmen, die in der umliegenden Region auf der Suche nach m\u00f6glichen Zweigstellen sind\u201c, erkl\u00e4rt Brocker. \u201eAuch hier k\u00f6nnen wir dann anhand des Systems Kontakt zwischen Eigent\u00fcmern beziehungsweise Maklern und Interessenten herstellen.\u201c F\u00fcr alle Anwender ist das System kostenfrei. Die Stadt Krefeld profitiert dabei vom F\u00f6rderprogramm \u201eZukunftsf\u00e4hige Innenst\u00e4dte und Ortszentren\u201c, das die Anschaffung des Tools gef\u00f6rdert hat. In einem ersten Schritt soll das Verfahren ausschlie\u00dflich f\u00fcr die Innenstadt genutzt werden. \u201eNach einer Testphase k\u00f6nnten wir uns vorstellen, auch die Stadtteile miteinzubeziehen\u201c, so der Innenstadtkoordinator.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Tool ist \u00fcber das Serviceportal der Stadt erreichbar. Immobilieneigent\u00fcmer nutzen folgenden Link, um ihr Objekt in der Datenbank zu hinterlegen: https:\/\/service.krefeld.de\/leerstandsmelder. Nutzer, die wiederum ein geeignetes Ladenlokal im Stadtzentrum suchen, geben ihre Daten hier an: https:\/\/service.krefeld.de\/gesuchsmelder. Immobilienmakler und Verwalter k\u00f6nnen dar\u00fcber hinaus eingeladen werden, um aus ihrer Software heraus eine Schnittstelle zu LeAn einzurichten. Dabei hilft die Stabsstelle Innenstadtkoordination gerne weiter. Kontaktdaten und weitere Informationen zur Arbeit der Stabsstelle gibt es online unter www.krefeld.de\/innenstadtkoordination<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.krefeld.de\">Stadt Krefeld<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krefeld. \u201eF\u00fcr Krefeld ist es ein weiterer, wichtiger Schritt im Kampf gegen den Leerstand in der Innenstadt\u201c, ist sich Thomas Brocker sicher. Gemeinsam mit Erdgeschossfl\u00e4chenmanager Leonhard Sibbing hat der Innenstadtkoordinator nun eine neue digitale Plattform f\u00fcr Leerstands- und Ansiedlungsmanagement (LeAn) vorgestellt. 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