{"id":4143,"date":"2024-05-23T06:00:00","date_gmt":"2024-05-23T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=4143"},"modified":"2024-05-21T12:51:44","modified_gmt":"2024-05-21T10:51:44","slug":"startschuss-fuer-grossprojekt-textilfabrik-7-0-ist-erfolgt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2024\/05\/23\/startschuss-fuer-grossprojekt-textilfabrik-7-0-ist-erfolgt\/","title":{"rendered":"Startschuss f\u00fcr Gro\u00dfprojekt Textilfabrik 7.0 ist erfolgt"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6nchengladbach. <\/strong>Der Weg ist geebnet f\u00fcr die Textilfabrik 7.0: Nach der Unterzeichnung der Kooperations-vereinbarung zwischen den Projektpartnern und der Gr\u00fcndung einer ersten zentralen Gesellschaft k\u00f6nnen ab sofort die ersten F\u00f6rderantr\u00e4ge gestellt werden. Die beteiligten Akteure verpflichten sich zugleich zu einer langfristig angelegten Zusammenarbeit. Der Projektstart ist f\u00fcr 2025 geplant.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein symboltr\u00e4chtigerer Ort als die Textilakademie NRW w\u00e4re f\u00fcr diesen Anlass kaum vorstellbar gewesen: Dort wurden jetzt die Gr\u00fcndung der \u201eT7 Management GmbH\u201c und die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung f\u00fcr das Gro\u00dfprojekt \u201eTextilfabrik 7.0\u201c (T7) von M\u00f6nchengladbachs Oberb\u00fcrgermeister Felix Heinrichs, dem Pr\u00e4sidenten der Hochschule Niederrhein Dr. Thomas Gr\u00fcnewald, dem Kanzlervertreter der RWTH Aachen Thomas Tr\u00e4nnapp, dem Pr\u00e4sidenten des Verbandes der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. Dr. Wilfried Holtgrave und dem Vorsitzenden des Verbandes der Rheinischen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. Rolf A. K\u00f6nigs im Beisein des NRW-Wirtschaftsministeriums und der Zukunftsagentur Rheinisches Revier vorgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Gesamtprojekt T7 soll \u00fcber anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung der Transformationsprozess der Textilwirtschaft vor dem Hintergrund des Strukturwandels im Rheinischen Revier gestaltet werden. Daf\u00fcr wird zun\u00e4chst ein Technologiezentrum aufgebaut, langfristig soll ein Zero-Emission-Industriepark f\u00fcr die Textilwirtschaft in M\u00f6nchengladbach entstehen (T7 Park). Partner des Projektes sind die Hochschule Niederrhein, die RWTH Aachen mit dem ITA (Institut f\u00fcr Textiltechnik), die WFMG \u2013 Wirtschaftsf\u00f6rderung M\u00f6nchengladbach GmbH sowie der Verband der Rheinischen Textil- und Bekleidungsindustrie und der Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie. Die \u201eT7 Management GmbH\u201c fungiert k\u00fcnftig als zentrale Anlaufstelle f\u00fcr die T7 und verbindendes Element f\u00fcr die Teilprojekte. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer wird Detlef Braun, zugleich Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Textilakademie NRW sowie Leiter von ZiTex \u2013 Textil &amp; Mode NRW. Die Federf\u00fchrung f\u00fcr die Entwicklung des Technologiezentrums haben Prof. Dr. Maike Rabe (Leiterin Forschungsinstitut Textil und Bekleidung an der Hochschule Niederrhein) und Prof Dr. Thomas Gries (Direktor Institut f\u00fcr Textiltechnik an der RWTH Aachen). F\u00fcr die Entwicklung des Industrieparks sind in erster Linie Daniel Dieker und Sina Borczyk von der WFMG verantwortlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden formellen Schritte markieren somit nichts Geringeres als den offiziellen Startschuss f\u00fcr das Gro\u00dfprojekt \u2013 da sie auch rechtliche Verbindlichkeit zwischen den Partnern herstellen und den Grundstein einer langfristig angelegten Kooperation legen. Die Aufgabe, der sich diese <\/p>\n\n\n\n<p>verpflichtet haben, ist ebenfalls alles andere als trivial. Denn die Textilindustrie im Rheinischen Revier hat eine vielfache Transformation zu bew\u00e4ltigen: Produktion, Gesch\u00e4ftsprozesse und Produkte werden digital \u2013 unternehmens\u00fcbergreifend. Der Umbau der Textilbranche zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft ist unabdingbar. Resilienz von Lieferketten, Fachkr\u00e4ftemangel und eine sichere Energieversorgung sind gro\u00dfe Herausforderungen. \u201eIn der Textilfabrik 7.0 haben sich f\u00fchrende Akteure aus Forschung, Wirtschaft und Kommunen zusammengeschlossen, um diese Herausforderungen f\u00fcr und zusammen mit den Unternehmen zu bew\u00e4ltigen\u201c, betonten die Projektbeteiligten am Rande der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. Auf diese Weise werde man einen zentralen Beitrag zum Strukturwandel in der Region leisten, damit die regionale Textilbranche auch in Zukunft ein signifikanter Standortfaktor und Magnet von internationaler Bedeutung ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die T7 soll \u2013 als Modellprojekt f\u00fcr das gesamte verarbeitende Gewerbe \u2013 eine nachhaltige Industrieproduktion im Jahr 2035 am Beispiel der Textil- und Bekleidungswirtschaft modellieren, die im Rheinischen Revier neue hochwertige Arbeitspl\u00e4tze generiert und ebenso im globalen Kontext wettbewerbsf\u00e4hig ist. Vorgesehen sind mehrere aufeinander aufbauende Projektphasen bzw. Ausbaustufen. Rund 40 Millionen Euro Projektvolumen in der Initialphase, weitere rund 125 Millionen Euro in der ersten Wachstumsphase: Die Zahlen hinter der T7 verdeutlichen die Dimensionen des Projekts. Genauer gesagt der Projekte, denn das Mammutvorhaben ist in Teil-F\u00f6rderantr\u00e4ge aufgesplittet, welche sukzessive von verschiedenen Akteuren \u00fcber unterschiedliche F\u00f6rdermittelzug\u00e4nge eingereicht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Auftakt macht nun binnen weniger Wochen die Hochschule Niederrhein mit dem Antrag \u201eT7 Factory\u201c, die mit dem Technologiezentrum den Fokus auf den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Wirtschaft legt. Im Sommer folgt die st\u00e4dtische Entwicklungsgesellschaft (EWMG) mit dem Antrag \u201eT7 Park Management-Studie\u201c. Dar\u00fcber soll unter anderem die Planung des in der zweiten Phase zu realisierenden \u201eIndustrieparks der Zukunft\u201c vorangetrieben werden, in welchem die Textil- und Bekleidungsindustrie unter Zero-Emission-Bedingungen und CO<sub>2<\/sub>-Neutralit\u00e4t Produkte entwickelt und produziert. Im Herbst schlie\u00dflich soll die RWTH Aachen mit einem weiteren Teilantrag \u201eT7 Factory\u201c (Erg\u00e4nzung zum textilen Technologie- und Entwicklungszentrum) die Antragseinreichungen der Initialphase abschlie\u00dfen. Ab dem Sommer wolle man gleichzeitig bereits beginnen, den regionalen Konsens f\u00fcr die daran anschlie\u00dfende \u201eWachstumsphase I\u201c herzustellen, so die Projektbeteiligten. Geplanter Projektstart ist 2025.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wfmg.de\">WFMG<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1707\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/PMWFMG-2024-05-21-Textilfabrik-7.0-scaled.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/PMWFMG-2024-05-21-Textilfabrik-7.0-scaled.jpg 2560w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/PMWFMG-2024-05-21-Textilfabrik-7.0-1280x854.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/PMWFMG-2024-05-21-Textilfabrik-7.0-980x653.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/PMWFMG-2024-05-21-Textilfabrik-7.0-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Die Projektbeteiligten anl\u00e4sslich der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung und der Gr\u00fcndung der \u201eT7 Management GmbH\u201c in der Textilakademie NRW. | Foto: Andeas Baum f\u00fcr WFMG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. 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