{"id":4105,"date":"2024-05-19T06:00:00","date_gmt":"2024-05-19T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=4105"},"modified":"2024-05-14T10:41:13","modified_gmt":"2024-05-14T08:41:13","slug":"jahresergebnis-erneut-verbessert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2024\/05\/19\/jahresergebnis-erneut-verbessert\/","title":{"rendered":"Jahresergebnis erneut verbessert"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6nchengladbach.<\/strong> Mit einem erneut verbesserten Jahresergebnis und weiterem Wachstum bei den Arbeitsplatzzahlen kn\u00fcpft der Flughafen M\u00f6nchengladbach (MGL) an die guten Entwicklungen der vergangenen Jahre an. Innovationen f\u00f6rdern und den Wirtschaftsstandort MGL zum AirQuarter (AirQ) ausbauen lautet die Marschrichtung f\u00fcr die kommenden Jahre, um den Aufw\u00e4rtstrend fortzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Jahresergebnis 2023 hat der MGL den positiven Trend seit der \u00dcbernahme der Mehrheitsanteile durch die EWMG im Jahr 2018 fortgesetzt. Das Betriebsergebnis hat sich auf -0,96 Mio. \u20ac verbessert (2022: -0,98 Mio. \u20ac). \u201eDie Zahlen belegen, dass wir mit den Entwicklungen am Flughafen die richtigen Weichen stellen\u201c, sagt Oberb\u00fcrgermeister und MGL-Aufsichtsratsvorsitzender Felix Heinrichs. Konkret bedeutet das, in Forschung rund um alternative Antriebe und innovative Mobilit\u00e4t zu investieren und Fl\u00e4chen f\u00fcr den Ausbau des so genannten AirQuarter zu entwickeln. \u201eAls Innovationshub f\u00fcr CO2-neutrales Fliegen liefert der MGL nicht nur Antworten auf die dr\u00e4ngenden Fragen nachhaltiger Mobilit\u00e4t, er schafft mittel- und langfristig auch viele hochtechnisierte Arbeitspl\u00e4tze\u201c, so Heinrichs.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch kurzfristig sind die Arbeitsplatzzahlen am Platz erneut gestiegen. 2023 waren 787 Menschen beim Flugplatz selbst und in den dort ans\u00e4ssigen Unternehmen besch\u00e4ftigt (2022: 773 Arbeitspl\u00e4tze). Dabei hat sich die Anzahl der Teilzeitkr\u00e4fte reduziert, daf\u00fcr wurden 46 Vollzeitkr\u00e4fte eingestellt. Zudem gab es mit 47 so viele Auszubildene wie noch nie. \u201eDas sind sehr gute Signale f\u00fcr den Ausbau des Standorts zum MGL AirQuarter\u201c, sagt MGL-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Ulrich Sch\u00fcckhaus. \u201eGerade die gro\u00dfe Zahl an Auszubildenden zeigt das Interesse an der innovativen Weiterentwicklung der Luftfahrt und sichert Know-how und Fachkr\u00e4fte am MGL. Wir setzen gleicherma\u00dfen auf die Expansion bestehender Betriebe im Wartungs- und Schulungsbereich und auf die Ansiedlung neuer innovativer Player im Flugumfeld, im Bereich B\u00fcro, Event und Hotellerie.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Forschung und Entwicklung<\/strong><br>Ein Drohnenhersteller hat bereits konkretes Interesse bekundet, sich am MGL anzusiedeln. Der Grund: Der Flughafen M\u00f6nchengladbach hat sich in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Forschungsprojekten einen Namen als Innovationshub und Reallabor gemacht. \u201eWir haben uns auf die Fahnen geschrieben, systematisch in die Forschung f\u00fcr CO2-neutrales Fliegen und die entsprechende Ausstattung des Platzes zu investieren\u201c, sagt MGL-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Andreas Ungar. \u201eAls Reallabor kann der Flughafen M\u00f6nchengladbach hier wichtige Impulse setzen und innovativen Luftfahrtakteuren zeitnah Testm\u00f6glichkeiten anbieten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem interdisziplin\u00e4ren Forschungsprojekt SkyCab (elektrische Flugtaxis) hat der MGL die F\u00f6rderzusage f\u00fcr zwei weitere Forschungsprojekte erhalten. Im Projekt OpAL (Operationelle Auswirkungen von neuen Antrieben in der Luftfahrt) forscht der MGL gemeinsam mit renommierten Konsortialpartnern wie Boeing, SAP und den Technischen Hochschulen in Braunschweig und Darmstadt zu Verfahren und Prozessen rund um CO2-neutrale Antriebe via Brennstoffzelle, Wasserstoff und Elektrizit\u00e4t. Dabei geht es sowohl um Fragen der Logistik (Versorgungsfahrzeuge und Betankung) als auch um die Ausarbeitung der bodenseitigen Prozesse, um Notfallmanagement und bauliche Anforderungen etwa an Vertiports f\u00fcr Lufttaxis.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Projekt SkyTRACKplus forscht der MGL gemeinsam mit einem Team (FH Aachen, DRONIQ GmbH, Flughafen Paderborn\/ Lippstadt) zu publizierbaren und kontrollierten Flugverfahren f\u00fcr Flugtaxis und Drohnen, die zusammen mit der Flugsicherung erstellt und mit einer Drohne erprobt werden. Konkret sind f\u00fcr 2024 Drohnenfl\u00fcge zwischen dem MGL und dem Flughafen Paderborn\/Lippstadt geplant. Am MGL werden daf\u00fcr die Flugverfahren mit der Flugsicherung entwickelt, die als Blaupause f\u00fcr allgemeine Flugtaxi-Verfahren dienen k\u00f6nnen. Vorbereitende Schritte wie die Registrierung der Drohne und ihre Ausr\u00fcstung sind weitestgehend abgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Auftrag der Stadt M\u00f6nchengladbach erprobt der MGL zudem einen konkreten Anwendungsfall f\u00fcr Drohnenfl\u00fcge. Dabei werden demn\u00e4chst medizinische Proben vom Krankenhaus zum Labor transportiert. Gerade in der Medizin k\u00f6nnen Drohnen Rettungshubschrauber oder Kleinflugzeuge klimaneutral erg\u00e4nzen und so einen wichtigen, unter Umst\u00e4nden lebensnotwendigen Dienst f\u00fcr die Gesellschaft erbringen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Investitionen und Nachhaltigkeit<\/strong><br>Grundlage nicht nur f\u00fcr die Forschungsprojekte ist die Ausstattung des MGL mit einer Kontrollzone mit Instrumentenlandesystem (ILS), die einen sicheren und wetterunabh\u00e4ngigen Flugbetrieb garantiert. Insgesamt werden die Flughafengesellschaft und das Land NRW rund 1,4 Mio. Euro in die Erneuerung des ILS investieren. \u201eDamit haben wir eine solide Basis f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre geschaffen\u201c, erl\u00e4utert Ungar. \u201eSowohl f\u00fcr unsere bew\u00e4hrten Player am Platz im Bereich Ausbildung und Wartung als auch f\u00fcr neue innovative Entwicklungen in der Flugbranche.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Investiert wurde zudem in das Terminalgeb\u00e4ude und die Halle 9 auf dem Areal der ehemaligen Rhein-Flugzeugbau. Zudem sind weitere klimaneutralen Ausbauten des Flughafens geplant: Neue elektrische Betriebsfahrzeuge und die Umstellung auf LED am Boden, die Planung einer weiteren Photovoltaikanlage und die Bereitstellung des nachhaltigen Flugkraftstoffs SAF (Sustainable Aviation Fuel).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ausbau zum AirQuarter<\/strong><br>Ob Aviation, Wirtschaft, Forschung, Hotellerie oder Event-Gastronomie: Der MGL r\u00fcstet sich f\u00fcr neue Ansiedlungen. Mit knapp 200.000 Quadratmetern Expansionsfl\u00e4che auf dem Parkplatz und dem angrenzenden Trabrennbahngel\u00e4nde ist er f\u00fcr den Wirtschaftsstandort M\u00f6nchengladbach einer der gr\u00f6\u00dften Innovations- und Wachstumstreiber. Die Pl\u00e4ne f\u00fcr das MGL AirQuarter nehmen sukzessive Gestalt an. Die ersten Entwicklungsfl\u00e4chen (ca. 4.000 Quadratmeter) auf dem Parkplatzgel\u00e4nde vor dem Terminal sind bereits am Markt. \u201eHier er\u00f6ffnen sich kurzfristige Chancen f\u00fcr Investoren. Die Fl\u00e4chen k\u00f6nnen z\u00fcgig entwickelt werden\u201c, freut sich Sch\u00fcckhaus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mehr als ein Flughafen <\/strong><br>Innovatives Luftfahrt-Cluster, boomender Wirtschaftsstandort, einzigartige Eventlocation. Der Flughafen M\u00f6nchengladbach hat sein Profil gesch\u00e4rft und seinen Werbeauftritt \u00fcberarbeitet: Weiterentwicklung des Logos, neue Corporate-Design-Elemente und Relaunch der Website. Ein neuer Slogan bringt die vielf\u00e4ltigen Aufgaben und Funktionen des MGL auf den Punkt: Er bedient die Aviation-Community, investiert in Innovation und st\u00e4rkt das Business in M\u00f6nchengladbach. Und noch mehr. Mit Blick auf die Fu\u00dfball-Europameisterschaft im Juni lenkt er zudem die Verkehrsstr\u00f6me in Nordrhein-Westfalen bei gro\u00dfen Sonderveranstaltungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.ewmg.de\">EWMG<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"936\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Jahres-PK-MGL-2024_1-scaled.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Jahres-PK-MGL-2024_1-scaled.jpg 2560w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Jahres-PK-MGL-2024_1-1280x468.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Jahres-PK-MGL-2024_1-980x358.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Jahres-PK-MGL-2024_1-480x176.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Dr. Ulrich Sch\u00fcckhaus, Andreas Ungar (beide Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des MGL) und Felix Heinrichs (Aufsichtsratsvorsitzender des MGL) (v.l.) | Foto: EWMG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. 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