{"id":4080,"date":"2024-05-09T06:00:00","date_gmt":"2024-05-09T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=4080"},"modified":"2024-05-07T10:54:16","modified_gmt":"2024-05-07T08:54:16","slug":"vorhang-auf-fuer-die-zukunftsschmiede","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2024\/05\/09\/vorhang-auf-fuer-die-zukunftsschmiede\/","title":{"rendered":"Vorhang auf f\u00fcr die \u201eZukunftsschmiede\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6nchengladbach.<\/strong> Mittelst\u00e4ndler aus M\u00f6nchengladbach und Umgebung k\u00f6nnen ab sofort auf das F\u00f6rderprojekt \u201eGr\u00fcndungsfabrik M\u00f6nchengladbach\u201c zur\u00fcckgreifen, um ihre angehenden Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte in Sachen Innovationsmanagement fit zu machen. Das Programm \u201eKMU-Zukunftsschmiede\u201c hat die WFMG \u2013 Wirtschaftsf\u00f6rderung M\u00f6nchengladbach GmbH gemeinsam mit dem Lehrstuhl f\u00fcr Betriebswirtschaftslehre der Heinrich-Heine-Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf entwickelt. Die Teilnahme ist f\u00fcr die Unternehmen kostenfrei. Die erste Runde soll bereits im Juni starten, ab sofort k\u00f6nnen sich Firmen darauf bewerben.<\/p>\n\n\n\n<p>Im April ist das Strukturwandel-F\u00f6rderprojekt \u201eGr\u00fcndungsfabrik M\u00f6nchengladbach\u201c mit ersten Workshops und Coachings an den Start gegangen. Dar\u00fcber werden in erster Linie all diejenigen unterst\u00fctzt und fit gemacht, die ein neues Unternehmen auf den Markt bringen. Nun steht ein weiterer wichtiger Strang des Projekts in den Startl\u00f6chern: die \u201eZukunftsschmiede\u201c speziell f\u00fcr angehende Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte aus dem Mittelstand in der Region. \u201eWir haben ein Innovationsmanagement-Programm f\u00fcr den Mittelstand entwickelt und wollen hier\u00fcber ein Netzwerk junger Innovatoren in der Stadt zu kn\u00fcpfen\u201c, sagt Tim Vennen, Community Manager der Gr\u00fcndungsfabrik.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Angebote der Zukunftsschmiede wurden in Kooperation mit der Heinrich-Heine-Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf (Lehrstuhl f\u00fcr Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Management) aufgesetzt \u2013 nicht etwa theoretisch am Schreibtisch, sondern unter anderem auf Basis zahlreicher Interviews mit M\u00f6nchengladbacher Unternehmen, von der kleinen Steuerberatung bis hinauf zur gro\u00dfen NEW AG mit mehreren tausend Besch\u00e4ftigten. \u201eWir haben gemeinsam mit der WFMG ganz konkret die Bedarfe und W\u00fcnsche der Unternehmen abgefragt, um das Programm bestm\u00f6glich auf sie zuzuschneiden\u201c, sagt Marius M\u00fcller, Doktorand am BWL-Lehrstuhl der Heine-Uni. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Entstanden ist ein viert\u00e4giges Kernprogramm mit ganzt\u00e4gigen Workshops zuz\u00fcglich eint\u00e4gigem Abschlussevent, das optional erweiterbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas Themenspektrum reicht dabei von der Einf\u00fchrung ins Innovationsmanagement \u00fcber die Entwicklung einer firmenspezifischen Innovationsstrategie, agile Methoden und Soft Skills f\u00fcr Innovatoren bis hin zu einem Impuls in Richtung Change Management\u201c, sagt Prof. Dr. Andreas Engelen, Leiter des Lehrstuhls. Dazu kommen kurze Online-Vertiefungen zu Themen wie Gesch\u00e4ftsmodell-Innovation, Open Innovation oder New Work. Sinn und Zweck hinter dem Programm: Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte aus kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen (KMU), insbesondere die nachr\u00fcckende j\u00fcngere Generation, zu bef\u00e4higen, im eigenen Unternehmen Innovationsprozesse anzusto\u00dfen und umzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur selten verf\u00fcgen insbesondere kleinere Mittelst\u00e4ndler \u00fcber eine eigene Innovationsabteilung, auch f\u00fcr eine gezielte, mit Innovationsmanagement-Prozessen gekoppelte Personalentwicklung k\u00f6nnen nur in Ausnahmef\u00e4llen eigene Ressourcen bereitgestellt werden. F\u00fcr solche Firmen kann die Zukunftsschiede ab sofort Abhilfe schaffen. Da es sich bei der Gr\u00fcndungsfabrik und somit auch beim Baustein Zukunftsschmiede um ein von Bund und Land gef\u00f6rdertes Projekt handelt, sind die Angebote f\u00fcr Unternehmen kostenfrei, sie m\u00fcssen lediglich geeignetes Personal daf\u00fcr identifizieren und dieses f\u00fcr die Teilnahme freistellen. Aus demselben Grund sind die Angebote allerdings auch beihilferelevant. Teilnehmende Unternehmen m\u00fcssen daher im Vorfeld eine De-minimis-Erkl\u00e4rung abgeben, um nachzuweisen, dass sie die zul\u00e4ssigen Subventions-Obergrenzen nicht \u00fcberschreiten. Nach erfolgreichem Durchlaufen des Programms gibt es eine unterzeichnete Teilnahmebescheinigung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Zukunftsschmiede hilft mittelst\u00e4ndischen Unternehmen wie uns dabei, unsere Besch\u00e4ftigten in relevanten Skills von morgen fit zu machen\u201c, sagt Dr.-Ing. Claus Schwenzer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des M\u00f6nchengladbacher Mittelst\u00e4ndlers Effertz Tore GmbH. Das Unternehmen hatte bereits an den Interviews im Zuge der Programmerstellung teilgenommen. \u201eDas hilft uns einerseits, dass wir uns zukunftssicher, modern und innovativ aufstellen, und andererseits, als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein erster \u201eBatch\u201c der Zukunftsschmiede soll am Donnerstag, 13. Juni, mit maximal 30 teilnehmenden Personen starten. Hierf\u00fcr bewerben k\u00f6nnen sich interessierte Unternehmen ab sofort unter <a href=\"http:\/\/www.gruendungsfabrik.mg\/angebot\/kmu-zukunftsschmiede\">www.gruendungsfabrik.mg\/angebot\/kmu-zukunftsschmiede<\/a>. Die Pr\u00e4senztage finden jeweils zweimal donnerstags und freitags in den ersten zwei Wochen des Programms statt, die Gesamtlaufzeit betr\u00e4gt rund zwei Monate.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Zum Hintergrund:<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Zukunftsschmiede wird angeboten im Rahmen des F\u00f6rderprojekts \u201eGr\u00fcndungsfabrik M\u00f6nchengladbach\u201c. Die WFMG erh\u00e4lt hierf\u00fcr eine 100-Prozent-F\u00f6rderung vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz sowie der NRW-Landesregierung. Die Finanzierung im Rahmen der Strukturwandel-F\u00f6rderung im Rheinischen Revier ist bis Mitte 2027 gesichert, r\u00e4umlich verortet ist das Projekt an der M\u00fchlenstra\u00dfe 2-4 in Rheydt. Nach Ende der Projektlaufzeit ist eine Verstetigung auf dem Gel\u00e4nde des Wissens- und Innovationscampus vorgesehen. Geboten werden bei der Gr\u00fcndungsfabrik ein hochwertiges Workshop-Programm, 1:1-Sessions mit erfahrenen Coaches, Netzwerkevents sowie Keynotes und Vortr\u00e4ge f\u00fcr Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder sowie Startups. Dazu kommt der Strang der Zukunftsschmiede f\u00fcr Innovationsmanagement f\u00fcr Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte aus dem Mittelstand.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wfmg.de\">WFMG<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. Mittelst\u00e4ndler aus M\u00f6nchengladbach und Umgebung k\u00f6nnen ab sofort auf das F\u00f6rderprojekt \u201eGr\u00fcndungsfabrik M\u00f6nchengladbach\u201c zur\u00fcckgreifen, um ihre angehenden Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte in Sachen Innovationsmanagement fit zu machen. Das Programm \u201eKMU-Zukunftsschmiede\u201c hat die WFMG \u2013 Wirtschaftsf\u00f6rderung M\u00f6nchengladbach GmbH gemeinsam mit dem Lehrstuhl f\u00fcr Betriebswirtschaftslehre der Heinrich-Heine-Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf entwickelt. Die Teilnahme ist f\u00fcr die Unternehmen kostenfrei. 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