{"id":4006,"date":"2024-04-29T06:00:00","date_gmt":"2024-04-29T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=4006"},"modified":"2024-04-26T12:49:57","modified_gmt":"2024-04-26T10:49:57","slug":"beteiligungswerkstatt-innenstadt-zu-sechs-impulsthemen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2024\/04\/29\/beteiligungswerkstatt-innenstadt-zu-sechs-impulsthemen\/","title":{"rendered":"Beteiligungswerkstatt Innenstadt zu sechs Impulsthemen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Krefeld. <\/strong>Unter dem Titel \u201eStadtdenker Krefeld\u201c haben Krefelderinnen und Krefelder Anfang Mai die M\u00f6glichkeit, im Rahmen einer Beteiligungswerkstatt an zwei Terminen Einfluss auf die Gestaltung ihrer Innenstadt zu nehmen. \u201eDie Innenstadt geh\u00f6rt allen Krefelderinnen und Krefeld und genau die ben\u00f6tigen wir jetzt, um unsere Stadt langfristig so zu gestalten, dass sich hier alle gerne aufhalten, gerne hier leben und<br>sie besuchen \u2013 kurz: sich wieder mit ihr identifizieren \u201c, sagt Kirsten Steffens, Leiterin der Abteilung \u201eR\u00e4umliche Entwicklung und Denkmalschutz\u201c bei der Stadt Krefeld. Nun ver\u00f6ffentlicht die Stadt die insgesamt sechs Impulsprojekte, zu denen am 2. und am 7. Mai an Dialogtischen gearbeitet werden soll. F\u00fcr den Termin am<br>Dienstag, 7. Mai, gibt es noch freie Pl\u00e4tze. Eine Anmeldung ist noch bis Freitag, 3. Mai, online im Beteiligungsportal der Stadt m\u00f6glich: https:\/\/beteiligung.nrw.de\/portal\/krefeld\/.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits die Kulturhistorische St\u00e4dtebauliche Analyse (KHSA) benannte das Potential des Dr.-Hirschfelder-Platzes. Im Moment als Parkfl\u00e4che genutzt, soll er zuk\u00fcnftig st\u00e4dtebaulich ver\u00e4ndert und zum Anziehungspunkt in der Innenstadt werden. Der Rat hat bereits die Aufstellung eines Bebauungsplans beschlossen, nun soll ein Realisierungswettbewerbsverfahren zur Platzgestaltung durchgef\u00fchrt werden. Die<br>Grundpfeiler wurden bereits festgelegt: Es k\u00f6nnte ein Wohnangebot f\u00fcr junge Erwachsene, Studierende oder Familien entstehen, eine Kita gebaut werden und eine Entsiegelung der Fl\u00e4che den Platz in einen Treffpunkt verwandeln. Auch eine Tiefgarage als Quartiersgarage sowie ein Fahrradparkhaus sind geplant. Welche<br>W\u00fcnsche haben B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in diesem Rahmen oder dar\u00fcber hinaus? Wann w\u00fcrden sie gerne am Dr. Hirschfelder-Platz verweilen oder sogar dort wohnen? Das Leben am Dr.-Hirschfelder-Platz ist eines der Beteiligungsthemen. Sie ist eine der meist diskutierten Verkehrsachsen in Krefeld: Auch die Umgestaltung der Sankt-Anton-Stra\u00dfe wird an einem Dialogtisch im Rahmen der Beteiligungswerkstatt Thema sein. Unter der Fragestellung \u201eBarriere oder verbindendes Element?\u201c sind die Teilnehmenden eingeladen, zu diskutieren. Vorbild f\u00fcr eine umgestaltete Sankt-Anton-Stra\u00dfe k\u00f6nnte zum Beispiel die Bahnhofstra\u00dfe in Cottbus sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese wurde 2012 neugestaltet: In diesem Rahmen wurden nicht nur die Fl\u00e4chen f\u00fcr die Verkehrsteilnehmenden geordnet, sondern auch 85 B\u00e4ume gepflanzt und Vorg\u00e4rten eingerichtet.<br>Gemeinsam mit vielen Partnern arbeitet die Stadt Krefeld an neuen Konzepten f\u00fcr das alte Stadtbad an der Neusser Stra\u00dfe. Zu insgesamt vier Bausteinen finden Machbarkeits- und Place-Making-Studien statt (www.krefeld.de\/stadtbad). Einer dieser Bausteine greift auch das Thema \u201eGemeinbedarfs- und gemeinwohlorientierte Nutzungen auf\u201c. Das neue Stadtbad soll ein Ort f\u00fcr alle werden \u2013 daf\u00fcr ben\u00f6tigt es Input aus der Stadtgesellschaft. \u00dcber m\u00f6gliche Nutzungen des Geb\u00e4udes kann am dritten Dialogtisch diskutiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst vor wenigen Wochen hatte der Verein \u201eE\u00e4te.drenke.danze\u201c im neuen Veranstaltungsformat \u201eStadtgespr\u00e4che\u201c die Lindenstra\u00dfe als m\u00f6gliche neue Gastromeile in der Innenstadt vorgestellt. Nun greift auch die Stadt die Lindenstra\u00dfe als Potenzialfl\u00e4che auf. Unter dem Motto \u201eViel Raum f\u00fcr M\u00f6gliches\u201c sollen gemeinsam zur Bespielung von Leerst\u00e4nden, der Gestaltung von Fassaden als \u201eWohnzimmerwand f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Raum\u201c oder die Neubespielung des Stra\u00dfenraums durch Gr\u00fcn oder tempor\u00e4re Nutzungen Ideen gesammelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Arbeitsgemeinschaft Problemimmobilien nimmt sich seit 2017 einer Mammutaufgabe im Stadtgebiet an: Der Modernisierung und Instandsetzung von Problemimmobilien. Die Arbeitsgruppe kann Erfolge vorweisen. Nach aktueller Erfassung werden derzeit rund 40 ehemalige als Problemimmobilien im Fokus stehende Objekte saniert beziehungsweise modernisiert. Bei rund 45 Geb\u00e4uden sind diese Ma\u00dfnahmen bereits abgeschlossen und die H\u00e4user wieder bewohnt <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcnf bis sechs gro\u00dfe innerst\u00e4dtische Problemimmobilien werden unter dem Motto \u201eNeues Leben in alten H\u00e4usern\u201c auch Thema an einem der Dialogtische sein: Gemeinsam wird \u00fcber neue Nutzungen und Angebote, \u00fcber Weiterentwicklung des Geb\u00e4udebestands mit gestalterischen und denkmalpflegerischen Vorgaben sowie \u00fcber F\u00f6rderung von privatem Engagement in enger Kooperation mit der Stadt gesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der letzte Dialogtisch besch\u00e4ftigt sich mit dem gro\u00dfen Thema \u201eMachbarkeitsstudie Quartiersgarage Westwall \u2013 Gr\u00fcner Wall statt Parkplatz\u201c. Die Stadt befindet sich in der Erarbeitung eines Quartiersgaragenkonzeptes f\u00fcr die Innenstadt. In diesem Rahmen sollen auch Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die W\u00e4lle in den Blick genommen werden \u2013 das Mobilit\u00e4tskonzept gibt hier bereits eine Marschrichtung vor. Im B\u00fcrgerdialog ist Raum, \u00fcber unterschiedliche Fragestellungen zu diskutieren: Wo kann der ruhende Verkehr untergebracht werden, damit er die Aufenthaltsqualit\u00e4t nicht beeinflusst? Wie muss eine Quartiersgarage ausgestattet sein, wie weit weg darf sie liegen, und was darf sie kosten? Wie k\u00f6nnen freiwerdende Fl\u00e4chen besser genutzt werden?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Experten f\u00fcr Stadtentwicklung werden mit kurzen Impulsen in die Themenfelder einf\u00fchren und begleiten die Gespr\u00e4che an den Dialoginseln. Im gemeinsamen Plenum werden die Ergebnisse zum Abschluss des Abends kurz pr\u00e4sentiert. Im Anschluss sollen dann die Projekte gegebenenfalls angepasst und \u00fcberarbeitet werden, um sie den politischen Gremien vorstellen zu k\u00f6nnen. Ziel ist es, das k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte Leitbild \u201eMehr Stadt zum Leben\u201c f\u00fcr den Bereich innerhalb der vier W\u00e4lle mit Leben zu f\u00fcllen. Die hierf\u00fcr formulierten Ziele und Handlungsfelder sollen mit impulsgebenden Ma\u00dfnahmen versehen und priorisiert werden. Dieses Vorgehen ist auch notwendig, damit die Stadt F\u00f6rdergelder f\u00fcr die Stadtentwicklung beim Bund-L\u00e4nder-F\u00f6rderprogramm \u201eWachstum und nachhaltige Erneuerung&#8221; beantragen kann. Das Leitbild und der Beteiligungsworkshop sind die ersten gro\u00dfen Bausteine der Erstellung des neuen \u201eIntegrierten st\u00e4dtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) Innenstadt\/Vier W\u00e4lle\u201c. Fortw\u00e4hrend wird die zugeh\u00f6rige Webseite aktualisiert: www.krefeld.de\/mehr-stadt-zum-leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.krefeld.de\">Stadt Krefeld<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krefeld. 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