Krefeld. Krefeld belegt im deutschlandweiten Smart-City-Vergleich unter allen Großstädten ab 100.000 Einwohnern den ersten Platz in der Kategorie „Digitale Verwaltung“. Mit der Höchstzahl von 100 Punkten wird damit der erfolgreiche Weg der Stadt hin zu einer modernen und digitalen Verwaltung gewürdigt. In allen untersuchten Bereichen der Kategorie Digitale Verwaltung– von der Online-Terminvergabe über Serviceportal und Website bis hin zu Social Media und einer resilienten Verwaltung – erreichte Krefeld die volle Punktzahl. Neben Krefeld landete Nürnberg ebenfalls mit voller Punktzahl auf dem ersten Rang. Die Top-Platzierung bei der insgesamt achten Auflage des Smart-City-Index unterstreicht den hohen Stellenwert, den moderne und bürgerorientierte digitale Angebote in Krefeld einnehmen. Im Gesamtranking wurden hinsichtlich der Digitalprozesse neben der Kategorie Verwaltung auch die Kategorien IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft und Bildung untersucht. Krefeld belegt im Gesamtranking erneut einen Platz im Mittelfeld – auf Platz 44 von insgesamt 83 Großstädten (2025: Platz 41). Bei der Gesamt-Punktzahl konnte sich Krefeld von 71,4 Punkten im Jahr 2025 auf 74,1 Punkte von insgesamt 100 Indexpunkten verbessern. Damit liegt Krefeld auch leicht besser als der Mittelwert aller deutschen Großstädte (73,8 Punkte).
Oberbürgermeister Frank Meyer freut sich über das positive Gesamtergebnis und insbesondere den Erfolg mit der vollen Punktzahl in der Kategorie „Verwaltung“ mit der städtischen Website www.krefeld.de und dem angebundenen Serviceportal https://service.krefeld.de/. Der Oberbürgermeister würdigt dabei insbesondere den Einsatz der Beigeordneten Cigdem Bern und ihres Teams sowie aller Mitarbeitenden in der Verwaltung, die an der Digitalisierung mitgearbeitet haben. „Wir haben gemeinsam in den vergangenen Jahren viele Schritte unternommen, um möglichst viele Serviceangebote auch digital anzubieten und damit ganz konkret den Alltag der Bürgerinnen und Bürger einfacher zu machen. Der erste Platz in der Kategorie ,Digitale Verwaltung‘ im Smart-City-Index ist eine wichtige Anerkennung dieser Arbeit. Er zeigt, dass sich die kontinuierlichen Anstrengungen unserer Verwaltung auszahlen. Gleichzeitig verstehen wir die Auszeichnung als Ansporn, auch in den anderen Kategorien noch besser zu werden und die Angebote weiter stark an den Bedürfnissen der Menschen in Krefeld auszurichten.“ Die städtische Beigeordnete Cigdem Bern sieht im Ergebnis eine Bestätigung des Digitalisierungsweges: „Diese Auszeichnung ist eine besondere Anerkennung für uns. Der erste Platz in der Kategorie ‚Digitale Verwaltung‘ mit der Höchstpunktzahl von 100 Punkten zeigt, dass wir mit unserem Weg richtigliegen. Die 100 Punkte sind nicht nur das Ergebnis digitaler Angebote, sondern vor allem das Engagement vieler Menschen, die gemeinsam daran arbeiten, Verwaltung neu zu denken und konsequent an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen auszurichten.“
Der Smart-City-Index des Digitalverbands Bitkom ist das Digitalranking der deutschen Großstädte. Für den Index wurden insgesamt 14.442 Datenpunkte erfasst, überprüft und qualifiziert. Analysiert und bewertet wurden alle 83 deutschen Städte mit einer Bevölkerungszahl von 100.000 Einwohnern oder mehr. Untersucht wurden die fünf Themenbereiche Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft und Bildung. Die fünf Bereiche fächern sich auf in 174 Parameter – von Online-Bürger-Services über Sharing-Angebote im Stadtverkehr und Umweltsensorik bis zur Breitbandverfügbarkeit und Digital-Fortbildungen für Lehrkräfte und Verwaltungsangestellte. Bei der Datenerhebung wurden die Kommunen aktiv einbezogen. Die Städte konnten Daten zur Digitalisierung liefern, jeweils mit Quellen belegt. Die Daten wurden anschließend von einem Team aus Expertinnen und Experten des Bitkom überprüft und validiert.
In der Kategorie digitale Mobilität erreichte Krefeld 74,8 Punkte – eine deutliche Verbesserung gegenüber 2025 (60,7 Punkte). Dort flossen Kriterien wie Parken, Smartes Verkehrsmanagement, Smarter ÖPNV, Sharing-Angebote, Multimodalität sowie die Logistik auf der sogenannten Letzten Meile ein. In der Kategorie IT und Kommunikation verbesserte sich Krefeld ebenfalls in der Punktzahl – von 75,6 auf 75,7 Punkte. Zum Bereich IT und Kommunikation gehören die Bereiche Breitband, Glasfaser und 5G, LoRaWAN, Open-Data-Portale, Geoportal sowie Smart-City-Daten. Im Bereich Energie und Umwelt mit Kriterien wie Intelligente Straßenbeleuchtung, digitale Energielösungen oder Umweltmonitoring und Ladeinfrastruktur sowie emissionsarme Busse erreichte Krefeld 56,6 Punkte (2025: 60,5), im Bereich Gesellschaft und Bildung mit Kategorien wie Digitalisierung von Schulen, Digital-Szene, Coworking und FabLabs 63,2 Punkte (2025: 66,8). Die Gesamtentwicklung Krefelds würdigt auch Wirtschaftsdezernent Eckart Preen: „Die Entwicklung Krefelds im Index über die vergangenen Jahre ist aus unserer Sicht eine gute Spiegelung der positiven digitalen Transformation der Stadt. Wir konnten uns kontinuierlich verbessern und insbesondere in einzelnen Bereichen – allen voran bei der digitalen Verwaltung – deutliche Fortschritte erzielen.“ Das Ranking der 83 deutschen Großstädte mit den Ergebnissen in allen Teilbereichen ist als interaktive Online-Karte unter www.smart-city-index.de verfügbar.
Quelle: Stadt Krefeld

Bild: Pixabay