Krefeld. Im Jahr 2025 wurden der Stadt Krefeld Fördermittel in Höhe von rund 15,8 Millionen Euro bewilligt. Bei städtischen Beteiligungen oder angegliederten Institutionen, beispielsweise der SWK oder Schulen, lag die Summe mit 40,6 Millionen Euro noch
weitaus höher. Einschließlich weiterer dritter Beteiligter aus Krefeld – das können etwa Vereine, Unternehmen oder Bildungseinrichtungen sein – ergibt sich ein Fördervolumen von 65,7 Millionen Euro. Dieser Betrag stellt lediglich einen
Mindestwert dar, weil nicht alle Daten von Dritten vollständig vorliegen und manche Projekte durch die Fördergeber nicht veröffentlicht werden. Mit 78 Prozent stammen die meisten Zuwendungen für städtische Projekte vom Land NRW, weitere kommen
vom Bund, der Europäischen Union oder Stiftungen. Die Zahlen gehen aus dem nun veröffentlichten Jahresbericht zur Fördermittelakquise hervor, den das Team Fördermittel, regionale und internationale Zusammenarbeit im städtischen Dezernat
für Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales (WDI) erstellt hat.
Die 32 bewilligten städtischen Förderprojekte haben einen Budgetrahmen von insgesamt 20,3 Millionen Euro, sodass abzüglich der Zuschüsse ein städtischer Eigenanteil von 4,5 Millionen Euro bleibt. Die größte Summe fließt dabei mit 8,9 Millionen Euro in die anteilige Refinanzierung der Betriebskosten im Offenen Ganztag. Von der Förderung profitieren beispielsweise auch ein Projekt zur
Bekämpfung von Wohnungslosigkeit im Rahmen der Landesinitiative „Endlich ein Zuhause!“ (500.000 Euro), die Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen (482.000 Euro) sowie das Kinder- und Jugendtheater Kresch (185.000 Euro).
Das Gesamtvolumen der 15 bewilligten Projekte von städtischen Beteiligungen beläuft sich auf 56,2 Millionen Euro. Dem steht nach Abzug der Fördersumme ein Eigenanteil von 13,5 Millionen Euro gegenüber. Die bekannten und öffentlich zugänglichen Fördergelder bei Dritten aus Krefeld – gezählt wurden 68 Projekte – betragen 9,3 Millionen Euro. Das Team Fördermittel, regionale und internationale Zusammenarbeit berät und unterstützt die die städtischen Fachbereiche, Beteiligungen, Institute sowie im Rahmen der Sprechstunde für das Förderprogramm „Interreg VI A“ auch Akteuren aus der Zivilgesellschaft bei der
Einwerbung von Fördermitteln. Der Fördermittelbericht für das Jahr 2025 ist online zu finden.
Quelle: Stadt Krefeld