9. Mai 2026

Nachfrage für „Münchheide VI“ immens

Willich. Recht konkrete Formen nimmt derzeit das Gewerbegebiet Münchheide V an: Der Endausbau der Baustraße steht im Zeitraum August/September an, mit der Fertigstellung wird für das Frühjahr 2027 gerechnet. „Wir sind hier also quasi auf der Zielgraden“, so Bürgermeister Christian Pakusch. Der traf sich jetzt mit Kollegen der Willicher Grundstücksgesellschaft (GSG) quasi an der Wiege des nächsten, von der GSG betriebenen Projekts: Geschäftsführerin Henriette Hellwig-Stieger, Prokurist Gregor Nachtwey und Aufsichtsratsvorsitzender Sascha Faßbender schauten sich gemeinsam mit Pakusch das Areal an, das direkt südlich angrenzend und jenseits der Kempener Straße „Münchheide VI“ werden soll.

Bebaut werden sollen in diesem dreieckigen Bereich die freien Flächen bis hin zur angrenzenden Bebauung – und damit wird eine Arrondierung des gesamten Projekts Münchheide angestrebt.

„Die frühzeitige Beteiligung wird derzeit vorbereitet“, erläutert Henriette Hellwig-Stieger: Das ganze Projekt befindet sich derzeit noch Bebauungsplan-Verfahren, mit dessen Rechtskraft sie für 2027 rechnet. Da aber die Nachfrage nach Grundstücken im gesamten Areal Münchheide seitens der Unternehmen (Münchheide V war vielfach überzeichnet) nach wie vor immens und ungebrochen ist, hat die Geschäftsführung bereits Kontakt zu potentiellen Interessenten aufgenommen. Wobei man bei der Auswahl der künftigen Firmen eindeutige Prioritäten setzt: „Wir achten auf einen gesunden Branchenmix, auf die Menge der entstehenden Arbeitsplätze – was dann heißt, das innovative Unternehmen aus zukunftsfähigen Branchen natürlich eher in Frage kommen.“

hält Pakusch fest. Das Areal – Gesamtfläche 200.000 Quadratmeter, als Netto-Baufläche stehen rund 160.000 Quadratmeter zur Verfügung – soll auch wieder ökologisch optimiert werden, ein „grünes“ werden. Was sich dann auch in klaren Regeln niederschlagen wird: Photovoltaik, Regenwasserversicherung und Dachbegrünung sind nur einige der Faktoren, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen.

„Auch die verkehrliche Anbindung über den ÖPNV wird natürlich mitgedacht“, so Prokurist Gregor Nachtwey, Erster und Technischer Beigeordneter der Stadt Willich: Da sich die aktuell vorgesehene „Sackgassenstruktur“ nur bedingt für eine direkte Anbindung an den ÖPNV eigne, soll die Erschließung des Areals vorrangig über die bestehende Haltestelle „Beckershöfe“ entlang der L 361 erfolgen, die derzeit von der Buslinie 056 bedient wird. Nachtwey: “Ergänzend sollen integrierte Fuß- und Radwegeverbindungen eine möglichst gute Erreichbarkeit der Haltestelle aus dem Gebiet heraus sicherstellen.“

Im Zuge der Fortschreibung des Nahverkehrsplans wurden zudem Konzeptansätze entwickelt, die durch mögliche Linienverlängerungen und Taktverdichtungen eine verbesserte Anbindung des Gewerbegebiets an den ÖPNV ermöglichen sollen.

Quelle: Stadt Willich

Foto: Pressestelle Stadt willich / plu